Arno, du warst ja vor kurzem bei Touch Yello in Berlin, wie hat es dir gefallen?
Arno Kammermeier: Touch Yello war wunderbar. Wir kennen die Jungs ja seit einiger Zeit und haben sie auch in Zürich besucht, wo sie eine spezielle Präsentation gemacht haben. Im Kino International in Berlin kam Boris Blanks Sound auf der ganz großen Kinoleinwand mit wunderbarem Sound fantastisch zur Geltung. Alles war 3D animiert, mit den beiden Yellos, einer Gastsängerin [Anm d. Red.: Heidi Happy] und Till Brönner, der auch auf dem Album gespielt hat. Das alles war wirklich sehr schön anzuschauen.
Dass ihr als DJs die Clubs unsicher macht, ist für euch eher ungewöhnlich…
Walter Merziger: Das machen wir auch noch nicht so lange. Wir sind jetzt erst seit einem halben Jahr DJ-mäßig unterwegs, weil wir erstmal mit dem Livespielen aufgehört haben, seit die Tour zu Ende ist. Und um uns weiterhin ein bisschen an der Musik zu erquicken, machen wir DJ-Sets. Das klappt ganz gut, wir sind sehr zufrieden. Wir machen eigentlich eine Mischung aus DJ- und Live-Set.
Was habt ihr denn an Platten eingepackt?
A: Da gibt es natürlich einige Sachen von Get Physical und einige unveröffentlichten Tracks von allen möglichen Bekannten. Außerdem nutzen wir das DJ-ing, um die Beats vom neuen Album, an dem wir gerade arbeiten, auszuprobieren. Dafür ist das DJ-ing fantastisch, weil du einfach Sachen aus dem Studio mitnehmen und ausprobieren kannst, wie der Groove funktioniert. Zusätzlich haben wir spezielle Mixes von unseren eigenen Songs. Es gibt zum Beispiel ein Mash-Up von ‘Body Language’, ‘White Rooms’ und ‘Superman’ in einer speziellen Version.
W: Wir haben unsere Produktionsstätte, also unseren Computer, halt immer dabei, sodass wir, wenn wir aus dem Club kommen oder bevor wir in den Club gehen, ständig an unseren Sachen arbeiten können. Hier in Wien werden wir auch einen Titel spielen, der eigentlich gerade erst im Hotel das Finish erreicht hat. Deswegen müssen wir ja auch immer darauf achten, dass nichts mitgeschnitten wird.

Wie laufen denn die Arbeiten zum neuen Album? Ist schon ein Ende in Sicht?
A: Wir kommen sehr gut voran. Wir sind jetzt gerade bei den fertigen Versionen, einfach beim Finish an allem. Dann wird gemastert und kommen natürlich die Vorbereitungen, wie Videos und Remixes, das Cover-Artwork und spezielle Verkaufsboxen werden besprochen, wo dann außer der CD auch spezielle, unveröffentlichte Sachen dabei sind. Das braucht alles seine Zeit. Aber für nächstes Frühjahr sieht es gut aus.
In welche Richtung wird denn das Album gehen?
W: Die Grundansage für das Album war und ist, dass wir den Charakter unserer Live-Shows in Auszügen auf das Album bekommen. Also haben wir haben noch mal mehr an diesem Live-Gesichtspunkt gearbeitet, so dass wir viele Titel des Albums auch in unser Live-Set integrieren können. Das letzte Album ‘The Sun and the Neon Light’ war ja mehr wie ein Soundtrack und dieses Album wird jetzt wieder mehr „auf die Fresse“.
Österreich ist ja für euch ein guter Boden…
A: Wir haben gerade hier in Österreich sehr viele treue Fans. Hier haben wir sehr viel Unterstützung erfahren und die Leute kommen immer wieder und sind sehr enthusiastisch dabei. Wir haben hier schon tolle Zeiten gehabt.
Rückblick auf das Electronic Beats live special mit-Booka Shade Wiener Volksgarten
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